Donnerstag, 4. Juni 2009

Neue Dieselmotoren für Audi A3

Audi nimmt für den A3 zwei weitere Dieselmotoren ins Programm. Die TDI-Aggregate mit 1,6 Litern Hubraum leisten 66 kW / 90 PS und 77 kW / 105 PS, teilte der Autobauer jetzt in Ingolstadt mit. Die 105 PS-Version soll durch den Einsatz eines serienmäßigen Start-Stopp-Systems sowie Bremsenergierückgewinnung im Schnitt 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen. Dies entspreche einem CO2-Ausstoß von 109 Gramm pro Kilometer (g/km). Der schwächere Motor verbraucht laut Hersteller 4,5 Liter und emittiert 118 g CO2/km.

Neben den geringen Verbrauchs- und Emissionswerten sollen aber auch die Fahrleistungen überzeugen: So beschleunigt der 105-PS-TDI das Kompaktmodell nach Unternehmensangaben in 11,4 Sekunden auf Landstraßentempo. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 194 km/h. Der 90 PS starke Motor erledigt den Standardsprint in 12,9 Sekunden und zieht durch bis zu seiner Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h.

Den Basispreis des A3 1.6 TDI mit 90 PS gibt der Hersteller mit 22.550 Euro an, die leistungsstärkere Version kostet mindestens 23.550 Euro. Der Aufpreis für den Sportback beträgt jeweils 900 Euro. (rp)

Peugeot 5008 steht ab Spätherbst beim Händler

Nach dem Crossover 3008 bringt Peugeot im Spätherbst einen Kompaktvan an den Start. Der 4,53 Meter lange und 1,63 Meter hohe 5008 werde als Fünf- und als Siebensitzer angeboten, teilte der französische Autobauer jetzt mit. Zur Markteinführung sollen zwei Benziner sowie drei Dieselmotoren mit serienmäßigem Rußpartikelfilter zur Verfügung stehen, die insgesamt sechs Motor-Getriebe-Kombinationen erlauben. Der künftige Rivale von VW Touran, Opel Zafira und Renault Scénic wird erstmals auf der IAA 2009 gezeigt, die Preise stehen noch nicht fest.

Wie es sich für ein Familienauto gehört, sollen die Stärken des 5008 in seiner Flexibilität liegen. Laut Hersteller können die sieben Sitzplätze in drei Reihen variabel genutzt werden: So lassen sich die beiden hinteren Sitze im Wagenboden versenken, die drei Sessel in der zweiten Reihe können um bis zu 13 Zentimeter verschoben werden und lassen sich ebenfalls umklappen. Auch die Lehne des Beifahrersitzes kann zum Transport langer Gegenstände nach vorn gelegt werden. Das Kofferraumvolumen lässt sich so von 210 auf gut 2.500 Liter vergrößern.

Alle Versionen des neuen Kompaktvans verfügen ab Werk über ESP, eine automatische Feststellbremse, sechs Airbags, ein Gurtschloss-Warnsystem auf allen Plätzen, ein 1,7 Quadratmeter großes Panorama-Glasdach, Reifendrucksensoren sowie LED-Rückleuchten. Neben Front- und Seitenairbags verfügen die siebensitzigen 5008 über zwei Vorhangairbags, die im Notfall die Insassen auf allen drei Sitzreihen schützen. Optional sind u.a. ein Multimedia-System für die Fondpassagiere, Head-up-Display und Abstandswarner bestellbar.

Benzinaggregate: Ein Sauger, ein Turbo

Die zwei Ottomotoren schöpfen aus jeweils 1,6 Litern Hubraum 88 kW / 120 PS oder – mit Turboaufladung – 115 kW / 156 PS. Ihr Durchschnittsverbrauch beträgt 7,3 bzw. 7,1 Liter auf 100 Kilometer; das entspricht einem CO2-Ausstoß von 169 bzw. 167 Gramm pro Kilometer.

Einstiegdiesel ist der 1,6-Liter-HDi FAP (82 kW / 112 PS), der wahlweise mit konventionellem Sechsgang-Schaltgetriebe oder dem automatisierten Sechsgang-Schaltgetriebe "EGS6" kombinierbar ist. Er soll sich im Drittelmix mit 5,4 und 5,2 Liter (EGS6-Getriebe) begnügen, die CO2-Emissionen sollen bei 143 g/km bzw. 135 g/km liegen. Der 2.0 Liter HDi FAP steht in den Leistungsstufen 110 kW / 150 PS mit Sechsgang-Schaltung und 120 kW / 163 PS mit Sechsstufen-Automatik in der Liste. Der Normverbrauch liegt bei 5,8 bzw. 6,8 Litern. Die CO2-Werte betragen 151 bzw. 178 g/km. (rp)

Porsche beantragt Milliardenkredit bei KfW

Porsche hat bei der staatlichen KfW-Bank einen Milliardenkredit beantragt. Finanzchef Holger Härter habe einen Antrag auf einen Kredit über 1,75 Milliarden Euro eingereicht, sagte ein Porsche-Sprecher am Donnerstag in Stuttgart. Wann darüber entschieden werde, sei noch unklar. Der für Anfragen in dieser Größenordnung zuständige Lenkungsausschuss könnte sich bereits am Montag mit dem Thema befassen. In Finanzkreisen wird in der nächsten Woche mit einer Entscheidung gerechnet.

Die endgültige Entscheidung müsste nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bis spätestens 17. Juni fallen. An diesem Tag steht dem Vernehmen nach das Thema Porsche auch auf dem Programm des Haushaltsausschusses des Bundestages. Mit dem Kredit will die Sportwagenschmiede ihre Milliarden-Finanzierungslücke schließen. Die Stuttgarter haben sich bei der geplanten Übernahme von Europas größtem Autobauer VW massiv verhoben und kämpfen mit einem Schuldenberg von rund neun Milliarden Euro.

Seit Monaten sucht Porsche nach neuen Geldgebern und ringt mit zahlreichen Banken um einen Kredit über insgesamt 12,5 Milliarden Euro. Ende März sicherte sich das Unternehmen in letzter Minute einen Kredit in Höhe von zehn Milliarden Euro, der einen früheren in gleicher Höhe ablöste. Ende Mai bekam Porsche zudem von der Bank of Tokyo die Zusage für 750 Millionen Euro.

Marktübliche Verzinsung

Bei den noch fehlenden 1,75 Milliarden Euro setzen die Stuttgarter nun auf die KfW. Der mögliche Kredit solle marktüblich verzinst werden, sagte ein Sprecher. Für das Darlehen der KfW würden die gleichen Bedingungen gelten wie für die der anderen Banken, die Teil des Konsortiums sind. Angaben aus Finanzkreisen zufolge soll der Kredit voll über die VW-Beteiligung gesichert werden. Porsche hält rund 51 Prozent an Europas größtem Autobauer. (dpa)

Mittwoch, 3. Juni 2009

Stand Abwrackprämie am 03.06.2009

Bluetec-Technologie: Daimler zieht bei Patentstreit den Kürzeren

Daimler hat den Patenstreit mit Audi um seine Diesel-Technologie Bluetec verloren. Das Europäische Patentamt habe der Beschwerde eines Zulieferers in letzter Instanz stattgegeben und damit das Patent gekippt, bestätigte eine Daimler-Sprecherin am Mittwoch Medienberichte. Als Begründung habe das Münchner Gericht angegeben, die Technologie sei bereits vor Anmeldung des Patents im Kern frei verfügbar gewesen. Bei einer ersten Verhandlung über die Patentrechte Ende 2007 hatte Daimler noch gewonnen.

"Wir sind über die Entscheidung sehr enttäuscht", sagte die Sprecherin. Der Autobauer muss nun die Verhandlungen mit Herstellern und Zulieferern über die Lizenzgebühren für die Technologie abbrechen und auf bereits einkalkulierte Einnahmen verzichten. Über die Höhe wurden keine Angaben gemacht. Das "Handelsblatt" (Mittwoch) berichtete, dass Daimler dadurch Lizenzgebühren in dreistelliger Millionenhöhe entgehen. Die Gerichtsentscheidung gilt nur für Europa. Es ist jedoch davon auszugehen, dass ähnliche Beschlüsse auch für den US-Markt und Japan folgen werden.

Im November 2006 hatten sich Daimler, VW und Audi darauf verständigt, unter dem Namen Bluetec gemeinsam die Technologie zu vermarkten, bei der die Schadstoffe im Abgas durch verschiedene Katalysatoren und durch Einspritzung von Harnstoff unschädlich gemacht werden. 2007 stieg der Volkswagen-Konzern aber aus der Allianz wieder aus und startete seine "CleanTDI"-Offensive. Daraufhin drohte Daimler Audi mit einer Patentklage, weil der Stuttgarter Konzern vermutete, dass der Ingolstädter Rivale unerlaubt die geschützte Abgastechnik einsetzen will. (dpa/rp)

Autokäufer stürmen Showrooms

Der deutsche Automarkt befindet sich weiter im "Abwrackprämien-Hoch". Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Mittwoch in Flensburg mitteilte, wurden im Mai 384.578 fabrikneue Pkw für den Straßenverkehr zugelassen. Das waren knapp 40 Prozent mehr als vor einem Jahr. Selbst das gute Ergebnis des Aprils wurde um 1,3 Prozent übertroffen. Seit Jahresbeginn wuchs der NW-Markt damit um mehr als ein Fünftel auf 1,63 Millionen Einheiten.

Der Privatanteil lag laut Behörde im Mai bei 69,5 Prozent (April: 67,6 Prozent). Auf Autovermieter wurden indessen deutlich weniger Fahrzeuge angemeldet (minus 25,8 Prozent). Das spiegelt sich auch in der Verteilung der Antriebsarten wider: Nur 27,1 Prozent der Neufahrzeuge werden mit Diesel betrieben. 1.000 Pkw entfielen auf Erdgasantrieb – eine Steigerung von 46,8 Prozent.

Die Nachfrage nach kleineren Autos ist ungebrochen. Im Berichtsmonat gab es den Angaben zufolge erneut kräftige Zuwächse in den Segmenten Minis (plus 140 Prozent), Kleinwagen (plus 92,7 Prozent) und Kompaktklasse (plus 55,7 Prozent). Gefragt sind weiterhin auch Geländewagen mit einem Plus von 5,8 Prozent . Dagegen seien die Oberklasse (minus 26,4 Prozent) und die Obere Mittelklasse (minus 13,3 Prozent) zurzeit mit "angezogener Handbremse" unterwegs, so das KBA.

Vier von zehn Neuwagen brachten die Importeure im Mai auf die Straße. Spitzenreiter ist Renault/Dacia mit einem Marktanteil von sieben Prozent, dahinter folgen Skoda (4,9 Prozent) und Fiat (4,5 Prozent). Den größten Sprung machte Hyundai mit einem Absatzplus von plus 146 Prozent zum Mai 2008. Bei den deutschen Herstellern profitieren vor allem die Volumenhersteller von der Abwrackprämie: VW steigerte seine Neuzulassungen um 60,2 Prozent; Opel kam auf ein Plus von 57,1 Prozent und Ford auf plus 48,3 Prozent.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Preiserhöhung bei VW

VW hebt in Deutschland seine Preise an. Bis auf einige aktuelle Modelle sollen die unverbindlichen Preisempfehlungen für fast alle VW-Pkw zum 28. Mai um durchschnittlich 0,95 Prozent steigen.
Das teilte Volkswagen am Montag (25.5.) in Wolfsburg mit. Auch die Preise für Sonderausstattungen erhöhen sich modellabhängig um durchschnittlich 1,9 Prozent.

Ausgenommen von der Preiserhöhung seien die neuen Modelle Polo, Golf Plus, Golf GTI und GTD sowie der ab Herbst 2009 erhältliche neue VW Golf Variant.

Freitag, 8. Mai 2009

Änderungen der VW Konditionen zum 13.05.2009

wie uns VW heute vormittag mitgeteilt hat, werden zum 13.05.2009 die VW Neuwagenkonditionen um 1% abgesenkt.
Bestellungen die noch bis zum 12.05.2009 15.00 Uhr unterschrieben eingereicht werden, erhalten noch die aktuellen Konditionen.

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