Wenn Volkswagen einen neuen Golf auf den Markt bringt, hält nicht nur die europäische Automobilwelt den Atem an. Klassenübergreifend blicken nahezu alle nach Wolfsburg, denn seit über 30 Jahren zeigt der Golf der ambitionierten Konkurrenz die Rückleuchten. Mit mehr als 26 Millionen verkauften Golf-Modellen sind die Generationen eins bis fünf Europas erfolgreichstes Auto. «Wertiger denn je, definiert die nun sechste Golf-Generation das Qualitäts- und Komfortniveau seiner Klasse in weiten Teilen völlig neu», sagt Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, nicht ohne Stolz über das Aushängeschild der Kompaktklasse.
Treue Kunden nicht vergraulen
Wie man es bereits von anderen Golf-Generationswechseln kannte, hat sich das Design der sechsten Generation kaum verändert. Grundform und Proportionen blieben trotz zahlreicher Veränderungen weitgehend gleich. Leichte optische Anleihen an die deutlich emotionaler gezeichneten Modelle Passat CC und besonders Scirocco sind gewollt und sollen den Charme der Marke schärfen. «Wir kennen unsere Golf-Kunden. Gerade beim Kernmodell darf man da nicht zu viel riskieren. Sonst vergrault man die treuen Käufer. Und davon gibt es eine ganze Menge», ließ ein VW-Verantwortlicher hinter vorgehaltener Hand jüngst verlauten.
Beim neuen Golf darf VW nichts anbrennen lassen. Die auslaufende Generation blieb bei den weltweiten Verkäufen trotz allen Erfolges deutlich hinter den Erwartungen zurück. Trotz unbestrittener Qualitäten wurden die Kapazitäten bereits vor Jahren zurückgefahren und mehr denn je musste sich der Golf V dem harten Preiskampf in der Kompaktklasse stellen. So kommt die Generation sechs dann auch ungewöhnlich früh auf den Markt - nur gut fünf Jahre nach der Weltpremiere des Vorgängers.
Kernelemente in neuer Form
Die erste Golf-Generation wurde ab 1974 mehr als neun Jahre produziert; die nachfolgenden Generationen mindestens sechs Jahre. Wer dem neuen Golf erstmals in die Doppelscheinwerfer schaut, wird als erstes eines sehen: einen typischen Golf - mit unspektakulären, aber gefälligen Formen. So wird sich die geneigte Kundschaft auch zukünftig kaum an den neuen, etwas düsterer dreinblickenden Frontscheinwerfern, der neu gestylten und etwas breiter wirkenden Heckpartie oder der kräftigeren Schulter reiben. Der Golf VI wirkt dabei kraftvoller als bisher ohne die allzu oft überzeichnete Sportlichkeit einiger Kompaktklassekonkurrenten zu übernehmen.
«Wir haben die Kernelemente des Golf in eine präzise, neue Form gegossen», erklärt Chefdesigner Walter de Silva, «er ist akzentuierter, dreidimensionaler als seine Vorgänger; mit exakt definierten Linien und Kanten, mit fein proportionierten Wölbungen und Hohlkehlen.» Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen, ergänzt: «Jedes Detail ist kompromisslos darauf ausgerichtet, die Wertigkeit zu verbessern.»
Konkurrenzkampf drückt Preis
Das merkt man besonders dem Innenraum an. Bis jetzt war der Golf zwischen Armaturenbrett und Heckablage Referenzklasse - das wird im gleichen Stile auch so bleiben. Auffälligste Veränderungen sind tiefe Instrumentenhöhlen und das neue Multifunktionslenkrad. Festplatten-Navigationssystem und die Klimabedienung kennt man bereits von anderen VW-Modellen.
Nicht viel ändern wird sich auch am Preis. Dazu ist der Konkurrenzkampf zu stark. Im Vergleich zum aktuellen Basismodell VW Golf 1.4 mit 80 PS (ab 16.300 Euro) beginnt der neue Golf mit modifiziertem 80-PS-Triebwerk bei 16.500 Euro. Innovative Antriebstechnologien senken die Verbrauchswerte um bis zu 28 Prozent. Alle Benziner und Diesel erfüllen die Grenzwerte der zukünftig geltenden EU-5-Norm.
Ein Hauch von Mittelklasse
Assistenzsysteme wie ein Abstandstempomat, eine adaptive Fahrwerksregelung und die automatische Einparkhilfe «Park Assist» bringen einen Hauch Mittelklasse in den Golf. Für Sicherheit sorgen unter anderem ein im Regelbereich feiner ansprechendes ESP, sieben Airbags inklusive Knieairbag und ein serienmäßiges Tagfahrlicht.
Zunächst soll der VW Golf mit Dieseltriebwerken zwischen 66 kW/90 PS und 125 kW/170 PS auf den Markt kommen. Der erwartete Volumendiesel mit 110 PS soll sich dabei mit 4,5 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern zufrieden geben. Auf Sparsamkeit setzen auch die Benziner, die - zunächst zwischen 80 und 160 PS stark - allesamt weniger als 6,5 Liter Super verbrauchen. Allrad- und Hybridversionen sowie das beliebte Sportmodell Golf GTI werden ebenso folgen wie eine allradgetriebene R-Version mit mindestens 300 PS.
Weltpremiere in Paris
Neben einem verbesserten Fahrkomfort und effiziente Triebwerke wurde besonders viel Wert auf ein geringes Geräuschniveau gelegt. Eine spezielle Dämpfungsfolie in der Frontscheibe soll die Fahrgeräusche ebenso reduzieren wie ein neues Dichtungskonzept bei Türen und Seitenscheibenführungen. Darüber hinaus wurden der Motor- und Fahrgastraum durch gezielte Maßnahmen akustisch besser voneinander isoliert.
Die europäische Markteinführung des neuen VW Golf wird nach der Weltpremiere auf dem Pariser Salon im Oktober beginnen. Danach folgen Afrika, Asien, Australien und Nordamerika. Mit der Einführung des neuen Golf VI scheint nach drei Jahrzehnten auch das Ende des ewigen Dauerläufers Golf I besiegelt. Der wird in Südafrika in nahezu unveränderter Form der späten 70er Jahre bis heute als Citi Golf produziert und verkauft.
Montag, 18. August 2008
Dienstag, 12. August 2008
Audi wertet A6 auf
Audi hat den A6 aufgewertet und wird ihn künftig mit einem verfeinerten Fahrwerk, neuen Assistenzsystemen und effizienteren Motoren ausliefern. Der Verbrauch der modifizierten Modellpalette wurde um rund 15 Prozent gesenkt. Den Einstieg bei den Benzinern bildet der 2.0 TFSI mit 125 kW / 170 PS. Am oberen Ende steht der 4.2 FSI-V8 mit 257 kW /350 PS. Bei den V6 hat Audi zwei neue Ausführungen des 2,8-Liter-FSI aufgelegt – eine Variante mit 140 kW / 190 PS und eine Version mit 162 kW / 220 PS. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 8,2 (190 PS, 6-Gang-Handschaltung) bzw. 8,4 Liter (220 PS, stufenlose multitronic) auf 100 Kilometer.
Neu ist der 3.0 TFSI mit einer Leistung von 213 kW / 290 PS und 420 Nm Drehmoment sowie Tiptronic und Quattro-Antrieb. Der Motor wird von einem Kompressor aufgeladen. Das T im Typenschild steht bei dem Hersteller ab sofort nicht mehr alleine für Turbo, sondern für Aufladung generell. Der 3.0 TFSI bringt die Limousine laut Hersteller in 5,9 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt. Auf 100 Kilometer soll der Motor mit 9,5 Liter Kraftstoff auskommen.
Auch die Dieselaggregate wurden überarbeitet. Der 2.7 TDI leistet jetzt 140 kW / 190 PS und 380 Nm Drehmoment, der 3.0 TDI gibt 176 kW / 240 PS ab und liefert 450 Nm Drehmoment. Das untere Ende der Diesel-Palette besetzt ein Vierzylinder. Der 2.0 TDI ist in zwei Versionen mit 125 kW / 170 PS) – voraussichtlich ab Herbst 2008 – und 100 kW / 136 PS zu haben. In der Basisversion läuft er als verbrauchsoptimiertes Modell unter der Bezeichnung 2.0 TDIe mit tiefer gelegtem Fahrwerk, Bremsenergierückgewinnung und länger übersetzten oberen Gängen. Der Verbrauch beträgt beim Handschalter im Mittel 5,3 Liter pro 100 km was einem CO2-Ausstoß von 139 g/km entspricht.
Überarbeitetes Design, neue Assistenzsysteme
Das Design des A6 wurde an Kühlergrill, Stoßfängern, Lufteinlässen und Nebelscheinwerfern aktualisiert. Von der Seite über den Abschluss am Übergang des Stoßfängers zieht sich eine Leiste in Aluminiumoptik. Am Heck setzen eine Kante auf dem Kofferraumdeckel, eine integrierte Chromleiste am Stoßfänger sowie ein breiter Diffusor und neue Auspuffendrohre Akzente. Auch die LED-Rückleuchten sind neu gezeichnet.
Der Innenraum wurden Details überarbeitet und das Geräuschniveau gesenkt. Für den Fond sind statt der Komfortrücksitzbank auch zwei ausgeformten Einzelsitzen erhältlich. Zu den Assistenzsystemen zählen unter anderem das optionale Adaptive Light mit integriertem Abbiegelicht; ein Fernlichtassistent und der neue Spurwechselwarner Audi Side Assist. Der neue A6 steht ab Mitte Oktober 2008 bei den Händlern. Die Preise beginnen bei 34.200 Euro für die A6 Limousine 2.0 TFSI. (tk)
Neu ist der 3.0 TFSI mit einer Leistung von 213 kW / 290 PS und 420 Nm Drehmoment sowie Tiptronic und Quattro-Antrieb. Der Motor wird von einem Kompressor aufgeladen. Das T im Typenschild steht bei dem Hersteller ab sofort nicht mehr alleine für Turbo, sondern für Aufladung generell. Der 3.0 TFSI bringt die Limousine laut Hersteller in 5,9 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt. Auf 100 Kilometer soll der Motor mit 9,5 Liter Kraftstoff auskommen.
Auch die Dieselaggregate wurden überarbeitet. Der 2.7 TDI leistet jetzt 140 kW / 190 PS und 380 Nm Drehmoment, der 3.0 TDI gibt 176 kW / 240 PS ab und liefert 450 Nm Drehmoment. Das untere Ende der Diesel-Palette besetzt ein Vierzylinder. Der 2.0 TDI ist in zwei Versionen mit 125 kW / 170 PS) – voraussichtlich ab Herbst 2008 – und 100 kW / 136 PS zu haben. In der Basisversion läuft er als verbrauchsoptimiertes Modell unter der Bezeichnung 2.0 TDIe mit tiefer gelegtem Fahrwerk, Bremsenergierückgewinnung und länger übersetzten oberen Gängen. Der Verbrauch beträgt beim Handschalter im Mittel 5,3 Liter pro 100 km was einem CO2-Ausstoß von 139 g/km entspricht.
Überarbeitetes Design, neue Assistenzsysteme
Das Design des A6 wurde an Kühlergrill, Stoßfängern, Lufteinlässen und Nebelscheinwerfern aktualisiert. Von der Seite über den Abschluss am Übergang des Stoßfängers zieht sich eine Leiste in Aluminiumoptik. Am Heck setzen eine Kante auf dem Kofferraumdeckel, eine integrierte Chromleiste am Stoßfänger sowie ein breiter Diffusor und neue Auspuffendrohre Akzente. Auch die LED-Rückleuchten sind neu gezeichnet.
Der Innenraum wurden Details überarbeitet und das Geräuschniveau gesenkt. Für den Fond sind statt der Komfortrücksitzbank auch zwei ausgeformten Einzelsitzen erhältlich. Zu den Assistenzsystemen zählen unter anderem das optionale Adaptive Light mit integriertem Abbiegelicht; ein Fernlichtassistent und der neue Spurwechselwarner Audi Side Assist. Der neue A6 steht ab Mitte Oktober 2008 bei den Händlern. Die Preise beginnen bei 34.200 Euro für die A6 Limousine 2.0 TFSI. (tk)
Teuerung: Audi erhöht die Preise
Audi hat eine allgemeine Preiserhöhung bekanntgegeben. Zum 6. Oktober sollen die Grundpreise in Deutschland um durchschnittlich 0,9 Prozent. Details zu den Preisen der einzelnen Modelle nannte der Hersteller nicht. Ebenso wurden keine Angaben zu den Gründen gemacht. Laut Mitteilung bleiben lediglich die Preise der Modelle Q5, A3, A4 Cabriolet, A6 und A8 von den Preissteigerungen verschont. (tk)
Untreue: Verurteilter Hyundai-Chef wird begnadigt
Der wegen Untreue verurteilte Vorsitzende des südkoreanischen Autoherstellers Hyundai Motor, Chung Mong Koo, wird im Zuge einer umstrittenen Sonderamnestie begnadigt. Von dem Erlass des Präsidenten Lee Myung Bak profitierten insgesamt 341.864 Unternehmer, Politiker und Verwaltungsbeamte, teilte das Justizministerium in Seoul am Dienstag mit. Die Maßnahme solle helfen, die "schwierigen wirtschaftlichen Herausforderungen, die sich uns gegenwärtig stellen, zu überwinden". Anlass ist der Tag der Befreiung von japanischer Kolonialherrschaft am 15. August 1945. Zum Befreiungstag werden in Südkorea traditionell Amnestien gewährt.
Zu den bekanntesten Nutznießern gehören neben dem 70-jährigen Chung noch der Vorsitzende der SK-Gruppe, Chey Tae Won, der Chef des Industriekonzerns Hanwha, Kim Seung Youn, sowie 71 weitere verurteilte Geschäftsleute. Ein Berufungsgericht hatte im Juni eine dreijährige Bewährungsstrafe für den Hyundai-Chef wegen Untreue und anderer Vergehen aufrecht erhalten. Chey wird der Rest einer wegen illegaler Finanzaktivitäten und Kim der Rest einer wegen Körperverletzung verhängten Bewährungsstrafe erlassen. Zumeist sind es Beamte, die sich geringerer Vergehen schuldig gemacht haben, die von der Amnestie profitieren.
"Ich bin mir der Kritik einiger Leute bewusst, und deshalb war es für mich eine schwierige Entscheidung", sagte Präsident Lee zum Erlass. Zahlreiche Bürgergruppen und die Opposition kritisierten die Amnestie. Diese spalte das Land, weil eine "bestimmte Klasse" aus ihr Nutzen ziehe, erklärte die Demokratische Partei als größte Oppositionspartei. (dpa)
Zu den bekanntesten Nutznießern gehören neben dem 70-jährigen Chung noch der Vorsitzende der SK-Gruppe, Chey Tae Won, der Chef des Industriekonzerns Hanwha, Kim Seung Youn, sowie 71 weitere verurteilte Geschäftsleute. Ein Berufungsgericht hatte im Juni eine dreijährige Bewährungsstrafe für den Hyundai-Chef wegen Untreue und anderer Vergehen aufrecht erhalten. Chey wird der Rest einer wegen illegaler Finanzaktivitäten und Kim der Rest einer wegen Körperverletzung verhängten Bewährungsstrafe erlassen. Zumeist sind es Beamte, die sich geringerer Vergehen schuldig gemacht haben, die von der Amnestie profitieren.
"Ich bin mir der Kritik einiger Leute bewusst, und deshalb war es für mich eine schwierige Entscheidung", sagte Präsident Lee zum Erlass. Zahlreiche Bürgergruppen und die Opposition kritisierten die Amnestie. Diese spalte das Land, weil eine "bestimmte Klasse" aus ihr Nutzen ziehe, erklärte die Demokratische Partei als größte Oppositionspartei. (dpa)
Montag, 11. August 2008
Autogas: Jeep Patriot mit LPG
Am 30. August bringt Jeep das Sondermodell Patriot Eco+ mit bivalentem Benzin-/Gasantrieb auf den deutschen Markt. Der limitierte Autogas-Offroader ist dann mit modifiziertem 2,4-Liter-Benziner (170 PS) und LPi-Flüssiggas-Einspritztechnologie von Vialle bestückt. Bei moderater Fahrweise gibt der Autobauer die Reichweite mit rund 1.300 Kilometer an. Etwa 700 Kilometer davon gehen dann auf das Konto des in der Reserveradmulde verbauten Gastanks (72 Liter). Für das gegenüber der Serienausführung 1.200 Euro teurere Sondermodell verspricht Jeep unter anderem geringere Kraftstoffkosten sowie einen geringeren CO2-Ausstoß und gewährt die volle Herstellergarantie von sechs Jahren.
Neben der Gasanlage liefert Jeep alle Patriot Eco+ serienmäßig mit einer eigenen Edition des Navigationsgeräts TomTom XL Traffic Europe aus, in dessen Speicher LPG-Freunde über 4.000 Autogas-Tankstellen finden. Preislich startet der Jeep Patriot Eco+ Sport mit manuellem Fünfgang-Handschalter bei 25.690 Euro, mit stufenloser CVT-Automatik bei 29.590 Euro. Der Kundenvorteil soll bei 2.200 Euro liegen. Wer bereits einen Patriot in der Flotte hat, kann die Autogas-Anlage beim Händler nachrüsten lassen. (pn/tk)
Neben der Gasanlage liefert Jeep alle Patriot Eco+ serienmäßig mit einer eigenen Edition des Navigationsgeräts TomTom XL Traffic Europe aus, in dessen Speicher LPG-Freunde über 4.000 Autogas-Tankstellen finden. Preislich startet der Jeep Patriot Eco+ Sport mit manuellem Fünfgang-Handschalter bei 25.690 Euro, mit stufenloser CVT-Automatik bei 29.590 Euro. Der Kundenvorteil soll bei 2.200 Euro liegen. Wer bereits einen Patriot in der Flotte hat, kann die Autogas-Anlage beim Händler nachrüsten lassen. (pn/tk)
Kia: Überarbeiteter Sportage ab Herbst im Handel
Kia hat sein Kompakt-SUV Sportage zum Modelljahr 2009 innen und außen überarbeitet. Durch eine neu gestaltete Front mit modifiziertem Grill und geänderte Scheinwerfern sowie zweifarbige, unten schwarz abgesetzte Stoßfänger setzt der koreanische Hersteller auf eine sportlichere Optik. Die Leistung des Sportage 2.0 CRDi wurde um 10 PS bei niedrigerer Drehzahl angehoben.
Der Turbodiesel leistet nun 110 kW / 150 PS bei 3.800 Umdrehungen (bisher 103 kW / 140 PS bei 4.000 U/min). Modifiziert wurden außerdem bei allen Ausführungen die Radhäuser und die serienmäßigen Leichtmetallfelgen, die in der EX-Version nun 17 Zoll messen. Serienmäßig ist künftig ab Basis ein Auspuff-Doppelendrohr.
Im Innenraum wurde die Zentralkonsole umgestaltet. Sie bietet ab Werk RDS-Radio und CD-Player. Das Audiosystem umfasst sechs Lautsprecher sowie einen AUX-Eingang und einen USB-Port zum Anschluss von MP3-Player oder USB-Stick. Weitere Verbesserungen sind der dickere und griffigere Lenkradkranz, der abschaltbare Beifahrerairbag und ein erhöhter Diebstahlschutz. Nach eigenen Angaben gibt Kia auf den Sportage sieben Jahre Garantie bis maximal 150 000 Kilometer. Die neue Version des Kompakt-SUV rollt ab Herbst 2008 in den Handel. (tk)
Der Turbodiesel leistet nun 110 kW / 150 PS bei 3.800 Umdrehungen (bisher 103 kW / 140 PS bei 4.000 U/min). Modifiziert wurden außerdem bei allen Ausführungen die Radhäuser und die serienmäßigen Leichtmetallfelgen, die in der EX-Version nun 17 Zoll messen. Serienmäßig ist künftig ab Basis ein Auspuff-Doppelendrohr.
Im Innenraum wurde die Zentralkonsole umgestaltet. Sie bietet ab Werk RDS-Radio und CD-Player. Das Audiosystem umfasst sechs Lautsprecher sowie einen AUX-Eingang und einen USB-Port zum Anschluss von MP3-Player oder USB-Stick. Weitere Verbesserungen sind der dickere und griffigere Lenkradkranz, der abschaltbare Beifahrerairbag und ein erhöhter Diebstahlschutz. Nach eigenen Angaben gibt Kia auf den Sportage sieben Jahre Garantie bis maximal 150 000 Kilometer. Die neue Version des Kompakt-SUV rollt ab Herbst 2008 in den Handel. (tk)
Sonntag, 10. August 2008
Ford LPG-Modelle:
Mehr Reichweite und kürzere Lieferzeiten
Dank "fahrzeugtechnischer Verbesserungen und einer neuen Produktionsstruktur" sinkt der Flüssiggasverbrauch des Ford Focus LPG und des C-Max LPG laut Hersteller um jeweils rund einen Liter pro 100 Kilometer auf 9,3 Liter bzw. 9,5 Liter. In der Praxis bedeute dies eine Reichweitensteigerung von rund 50 Kilometer, hieß es in einer Mitteilung. Durch die Produktionsverlagerung der beiden Modelle in das Werk Saarlouis würden die Lieferzeiten zudem künftig "deutlich" kürzer.
Bislang wurden die Neuwagen von der in Mainz ansässigen CNG-Technik GmbH, einem Tochterunternehmen von Ford, auf Flüssiggasantrieb erweitert. Dank der Verlagerung der Pkw-Flüssiggassparte nach Saarlouis können dort nun jährlich über 2.000 Focus und C-Max mit LPG-Antrieb produziert werden. Die Transit-Nutzfahrzeuge würden dagegen unverändert auch künftig von CNG-Technik auf Erdgas- (Transit CNG) oder Flüssiggasantrieb (Transit LPG) erweitert, so dass die dort nun frei werdenden Pkw-Kapazitäten vermehrt für diese Baureihe zur Verfügung stünden.
Unverändert bleiben dagegen die Umrüstkosten. Der Aufpreis für Autogasantrieb beträgt für Focus und C-Max 2.500 Euro, für den Erdgasantrieb beträgt er 3.275 Euro. Die Umrüstung des Transit auf Erdgasantrieb (CNG) kostet ab 3.950 Euro; die Umrüstung auf Flüssiggasantrieb (LPG) schlägt mit 2.920 Euro zu Buche (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). (ng)
Bislang wurden die Neuwagen von der in Mainz ansässigen CNG-Technik GmbH, einem Tochterunternehmen von Ford, auf Flüssiggasantrieb erweitert. Dank der Verlagerung der Pkw-Flüssiggassparte nach Saarlouis können dort nun jährlich über 2.000 Focus und C-Max mit LPG-Antrieb produziert werden. Die Transit-Nutzfahrzeuge würden dagegen unverändert auch künftig von CNG-Technik auf Erdgas- (Transit CNG) oder Flüssiggasantrieb (Transit LPG) erweitert, so dass die dort nun frei werdenden Pkw-Kapazitäten vermehrt für diese Baureihe zur Verfügung stünden.
Unverändert bleiben dagegen die Umrüstkosten. Der Aufpreis für Autogasantrieb beträgt für Focus und C-Max 2.500 Euro, für den Erdgasantrieb beträgt er 3.275 Euro. Die Umrüstung des Transit auf Erdgasantrieb (CNG) kostet ab 3.950 Euro; die Umrüstung auf Flüssiggasantrieb (LPG) schlägt mit 2.920 Euro zu Buche (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). (ng)
Mittwoch, 6. August 2008
VW enthüllt neuen Golf
Volkswagen hat erste Fakten und Fotos zur sechsten Generation des Golf veröffentlicht. Demnach ist der Verkaufsschlager als 59 kW / 80 PS-Benziner ab einem Brutto-Einstiegspreis von 16.500 Euro erhältlich – das sind 200 Euro mehr als die Basisversion des Vorgängermodells. Die aktuelle Generation wurde in Design, Komfort und Antriebstechnologie komplett überarbeitet und soll bis zu 28 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen. Der neue Golf steht ab Oktober bei den Händlern.
Alle wesentlichen Karosseriekomponenten wurden laut Hersteller neu gestaltet und sollen das aktuelle Modell sportlicher und prägnanter wirken lassen. Front und Heck wurden vollständig neu entworfen. Die Dachpartie ruht jetzt, ähnlich wie beim Scirocco, auf einer dominant herausgearbeiteten Schulterpartie, die sich durch eine von den Scheinwerfern bis zu den verbreiterten Rückleuchten verlaufende Linie abzeichnet. Der neue Golf soll dadurch satter und tiefer auf der Straße liegen, heißt es in einer Mitteilung.
Im Interieur sollen edle Oberflächenmaterialien und Details wie Chrom-Applikationen in seidenmatt die Wertigkeit erhöhen. Die Rundinstrumente wurden direkt vom Passat CC abgeleitet. Neben dem serienmäßigen Tagfahrlicht stehen für das Kompaktmodell erstmals die Assistenzsysteme ACC (automatische Distanzregelung) und DCC (adaptives Fahrwerk) sowie eine Anschnallerkennung zur Auswahl. Auch ein Einparkassistent ist optional erhältlich.
Neue Assistenzsysteme, verbesserte Akustik
Eine in die Frontscheibe eingelassene Dämpfungsfolie soll zusammen mit einem neuen Dichtungskonzept für Türen und Seitenscheibenführungen die Fahrgeräusche reduzieren. Neue Motorlager und leise abrollende Reifen tragen ebenfalls zu verringerter Geräuschbelastung bei.
Akustische Verbesserungen soll auch die neue Motorenpalette bringen. Geplant ist ein TDI-Leistungsspektrum von 66 kW / 90 PS bis 125 kW / 170 PS. Die Common Rail-Motoren kommen dabei erstmals im Golf zum Einsatz. Den Verbrauch des 81 kW / 110 PS starken Selbstzünders gibt VW mit 4,5 Litern auf 100 Kilometern an (CO2-Ausstoß: 119 Gramm pro Kilometer).
Als Benziner stehen zum Start vier Varianten mit 59 kW / 80 PS bis 118 kW / 160 PS zur Auswahl. Die optimierte 80-PS-Motorisierung verbraucht laut Hersteller 6,4 Liter Superkraftstoff auf 100 Kilometern, bei einem CO2-Ausstoß von 149 g/km. Die größte Einsparung erzielt die Benzin-Spitzenmotorisierung, deren Normverbrauch bei 6,3 Litern, kombiniert mit Siebengang DSG bei sechs Litern, liegen soll. Dies sei gegenüber dem 150 PS starken FSI-Vörgänger mit Sechsgang-Automatik eine Einsparung von 2,3 Litern oder 28 Prozent. (tk)
Alle wesentlichen Karosseriekomponenten wurden laut Hersteller neu gestaltet und sollen das aktuelle Modell sportlicher und prägnanter wirken lassen. Front und Heck wurden vollständig neu entworfen. Die Dachpartie ruht jetzt, ähnlich wie beim Scirocco, auf einer dominant herausgearbeiteten Schulterpartie, die sich durch eine von den Scheinwerfern bis zu den verbreiterten Rückleuchten verlaufende Linie abzeichnet. Der neue Golf soll dadurch satter und tiefer auf der Straße liegen, heißt es in einer Mitteilung.
Im Interieur sollen edle Oberflächenmaterialien und Details wie Chrom-Applikationen in seidenmatt die Wertigkeit erhöhen. Die Rundinstrumente wurden direkt vom Passat CC abgeleitet. Neben dem serienmäßigen Tagfahrlicht stehen für das Kompaktmodell erstmals die Assistenzsysteme ACC (automatische Distanzregelung) und DCC (adaptives Fahrwerk) sowie eine Anschnallerkennung zur Auswahl. Auch ein Einparkassistent ist optional erhältlich.
Neue Assistenzsysteme, verbesserte Akustik
Eine in die Frontscheibe eingelassene Dämpfungsfolie soll zusammen mit einem neuen Dichtungskonzept für Türen und Seitenscheibenführungen die Fahrgeräusche reduzieren. Neue Motorlager und leise abrollende Reifen tragen ebenfalls zu verringerter Geräuschbelastung bei.
Akustische Verbesserungen soll auch die neue Motorenpalette bringen. Geplant ist ein TDI-Leistungsspektrum von 66 kW / 90 PS bis 125 kW / 170 PS. Die Common Rail-Motoren kommen dabei erstmals im Golf zum Einsatz. Den Verbrauch des 81 kW / 110 PS starken Selbstzünders gibt VW mit 4,5 Litern auf 100 Kilometern an (CO2-Ausstoß: 119 Gramm pro Kilometer).
Als Benziner stehen zum Start vier Varianten mit 59 kW / 80 PS bis 118 kW / 160 PS zur Auswahl. Die optimierte 80-PS-Motorisierung verbraucht laut Hersteller 6,4 Liter Superkraftstoff auf 100 Kilometern, bei einem CO2-Ausstoß von 149 g/km. Die größte Einsparung erzielt die Benzin-Spitzenmotorisierung, deren Normverbrauch bei 6,3 Litern, kombiniert mit Siebengang DSG bei sechs Litern, liegen soll. Dies sei gegenüber dem 150 PS starken FSI-Vörgänger mit Sechsgang-Automatik eine Einsparung von 2,3 Litern oder 28 Prozent. (tk)
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