Sonntag, 31. August 2008

Der neue Golf: der beste Golf aller Zeiten


Volkswagen präsentiert den mit Spannung erwarteten neuen Golf: Ab sofort ist er bestellbar. „Wertiger denn je, definiert die nun sechste Golf-Generation das Qualitäts- und Komfortniveau seiner Klasse in weiten Teilen völlig neu“, betont Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. Besonders großen Wert wurde neben der hervorragenden Verarbeitung auf erstklassigen Geräuschkomfort gelegt. Dank verschiedener Maßnahmen am gesamten Fahrzeug wird der neue Golf leiser denn je sein.

KFZVERMITTLUNG24 bietet Ihnen den neuen VW Golf mit einem Preisnachlass von 15% auf die UPE des Herstellers an!

Donnerstag, 28. August 2008

Junge Erwachsene fahren auf VW ab

Der Volkswagen-Konzern steht mit seinen Kernmarken VW und Audi bei jungen Autofahrern hoch im Kurs. Fast jeder Vierte der 18- bis 25-Jährigen fahre einen VW, der Golf sei mit über elf Prozent das meist gefahrene Modell der jungen Autobesitzer, schreibt Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive (CoA) in Bergisch Gladbach, in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Dies gelte auch für die Präferenzen beim nächsten Autokauf: Audi sei mit Abstand die begehrteste Automarke, gefolgt von Volkswagen und BMW.

Bei Opel scheiden sich laut Untersuchung die Geister. Zwar landet der Rüsselsheimer Autobauer unter den interessantesten Marken auf Platz vier, rangiert unter den uninteressantesten allerdings an erster Stelle. "Überraschend schlecht" schneide Mercedes-Benz bei der Jugend ab, konstatiert Bratzel weiter. Nur rund vier Prozent der Fahranfänger würden die Marke mit dem Stern als interessant einstufen.

Kaum Zugang zu der jungen Zielgruppe findet offensichtlich Fiat. Der italienische Autobauer liegt auf der Loyalitätsskala am unteren Ende: Neun von zehn jungen Fiat-Fahrern würden beim nächsten Kauf zu einer anderen Marken wechseln, hieß es. Darüber hinaus liege das Fabrikat auf Rang zwei der uninteressantesten Marken.

Montag, 25. August 2008

Paul Willis verlässt Kia Motors Europe

Paul Willis, Geschäftsführer von Kia Motors Europe, wird das Unternehmen aus persönlichen Gründen zum 31. August 2008 verlassen. Wie der Importeur am Freitagabend in Frankfurt/Main mitteilte, kehrt er nach Großbritannien zu seiner Familie zurück. Das Unternehmen dankte ihm in der Mitteilung für seinen Einsatz in den vergangenen Monaten. Ein Nachfolger wurde noch nicht benannt.

Die europäische Kia-Tochter hatte Willis erst zum 31. März dieses Jahres als COO in die Führungsspitze des Unternehmens berufen (wir berichteten). Nach dem Abgang von Haydan Leshel war der 48-jährige Ire seit Juni auch kommissarischer Geschäftsführer und COO der Kia Motors Deutschland GmbH. (rp)

Freitag, 22. August 2008

VW aktualisiert Motorenangebot

Volkswagen macht das Motorenangebot für Golf, Golf Plus, Golf Variant und Jetta fit für die neue Fahrzeuggeneration. Für alle vier Modelle gebe es jetzt zwei 1,4 Liter große TSI-Benzindirekteinspritzer und einen Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung, teilte der Hersteller in Wolfsburg mit. Die Benziner leisten 90 kW / 122 PS bzw. 118 kW / 160 PS.

Beide Motoren kombinieren einen Kompressor und einen Turbolader und sollen im Golf mit durchschnittlich 5,9 und 6,0 Litern auf 100 Kilometern auskommen (CO2-Ausstoß: 140 und 142 g/km). Sie ersetzen die bisherigen TSI-Aggregate (103 kW / 140 PS, 125 kW / 170 PS) sowie den 2,0 Liter großen FSI-Motor (110 kW / 150 PS).

Der 2,0 Liter große TDI ist der erste Selbstzünder in den Golf-Baureihen, der die Common-Rail-Einspritzung verwendet. Er mobilisiert 103 kW / 140 PS und kommt laut VW im Jetta einen Normverbrauch von 5,5 Litern (CO2-Ausstoß: 143 g/km). Er löst den gleich starken 2,0-Liter-TDI ab, der noch mit Pumpe-Düse-Einspritzung arbeitete. (rp)

Mittwoch, 20. August 2008

Freie Fahrt zum solventen Autokunden

Das Auto ist auch im Internet des Deutschen liebstes Kind. Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) hat in ihrer aktuellen Sonderauswertung "Automobil" eine potenzielle Zielgruppe von 15,41 Millionen Internetnutzern in Deutschland ermittelt, die sich für Gebraucht-, Neu- oder Mietwagen interessieren. Der Anteil an den Gesamtnutzern liegt damit momentan bei mehr als einem Drittel (37,7 Prozent).

Fast jeder zweite deutsche Internetnutzer (48,2 Prozent) – das sind 19,73 Millionen – hat laut AGOF schon einmal Informationen rund um Autos online gesucht. Ein Viertel der Informationssuchenden wurde auch zum Kunden: 4,98 Millionen haben den Angaben zufolge bereits Fahrzeuge im Netz gekauft bzw. gemietet. Insbesondere bei Gebraucht- und Mietwagen erweise sich das Internet als wichtiger Distributionskanal, hieß es. Demnach würden 2,55 bzw. 2,38 Millionen Menschen hier die Möglichkeiten zu Online-Einkauf bzw. -Buchung nutzen.

Wie groß das Potenzial der online vertretenen Zielgruppen für die Autoindustrie ist, zeigt der Blick auf die demographischen Strukturen. Laut Analyse gehören durchschnittlich 47,1 Prozent zu der werberelevanten Zielgruppe der 30- bis 49-Jährigen. Mit 71,1 Prozent weisen die Auto-affinen Nutzer auch einen überdurchschnittlichen Anteil an Berufstätigen auf. Gleiches gilt für die Kaufkraft: Im Mittel verfügen 30,6 Prozent über ein Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 Euro und mehr. "Damit können Werbetreibende in der Autobranche nicht nur eine sehr interessierte, sondern auch solvente Zielgruppe durch Online-Werbung erreichen", bilanziert die AGOF.

Die Arbeitsgemeinschaft hat in der Untersuchung "internet facts 2008-I", die Basis des Branchenberichts "Automobil" ist, einen "Weitesten Nutzerkreis" (WNK) von 40,91 Millionen Deutschen ab 14 Jahren eruiert. Das entspricht 63,1 Prozent der deutschen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren, die 64,87 Millionen Menschen umfasst. Der WNK berücksichtigt Personen, die das Internet innerhalb der vergangenen drei Monate mindestens einmal genutzt haben. (rp)

Steigende Rohstoffkosten: Daihatsu erhöht Preise

Die Daihatsu Deutschland GmbH hebt zum 1. September die Preise für einige Baureihen zwischen ein und 2,7 Prozent an. Laut Mitteilung sind die Modelle Cuore, Trevis, Terios und Materia davon betroffen. Demnach verteuert sich der Cuore in der Basisvariante um 200 Euro und ist künftig ab 9.190 Euro brutto erhältlich. Als Grund nannte der Importeur die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise, die zu einem Anstieg der Produktionskosten geführt hätten. (rp)

Montag, 18. August 2008

Köln feiert Fiesta

Ford hat mit der weltweiten Produktion des neuen Fiesta begonnen. In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten, Jürgen Rüttgers, sowie des Vorsitzenden der Ford-Geschäftsführung, Bernhard Mattes, und Jim Tetreault, Ford of Europe Vice President Manufacturing, startete das Fließband am Donnerstagvormittag. Ford plant allein in diesem Jahr noch 148.000 Einheiten des neuen Fiesta in Köln zu fertigen.

1900 Fiesta täglich

Dafür werden täglich 1900 Fiesta die Werkshallen verlassen. Der Marktstart des Klassikers der neuen Generation, der seine Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon im März 2008 feierte, ist für den 11. Oktober 2008 in Deutschland vorgesehen. In den Umbau und die Modernisierung des Kölner Werks für den neuen Fiesta wurden 455 Millionen Euro investiert.

Nach den großen Modellen Mondeo, S-MAX und Galaxy erhält auch der Fiesta das Ford Kinetic-Design, das durch dynamische Linien den altbackenen charme der Vorgänger abgelegt hat. «Der neue Ford Fiesta wird die Vorstellungen der Menschen über moderne Kleinwagen grundlegend verändern - und das weltweit», sagte Jim Tetreault.

Ab 2010 in Amerika

Im kommenden Jahr nimmt das spanische Ford-Werk in Valencia die Fertigung auf. Bis zum Jahr 2010 folgen Produktion und Markteinführung der auf die jeweiligen Kontinente zugeschnittenen Fiesta-Versionen in Asien und Amerika. (AG)

Ganz der Alte

Wenn Volkswagen einen neuen Golf auf den Markt bringt, hält nicht nur die europäische Automobilwelt den Atem an. Klassenübergreifend blicken nahezu alle nach Wolfsburg, denn seit über 30 Jahren zeigt der Golf der ambitionierten Konkurrenz die Rückleuchten. Mit mehr als 26 Millionen verkauften Golf-Modellen sind die Generationen eins bis fünf Europas erfolgreichstes Auto. «Wertiger denn je, definiert die nun sechste Golf-Generation das Qualitäts- und Komfortniveau seiner Klasse in weiten Teilen völlig neu», sagt Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, nicht ohne Stolz über das Aushängeschild der Kompaktklasse.

Treue Kunden nicht vergraulen

Wie man es bereits von anderen Golf-Generationswechseln kannte, hat sich das Design der sechsten Generation kaum verändert. Grundform und Proportionen blieben trotz zahlreicher Veränderungen weitgehend gleich. Leichte optische Anleihen an die deutlich emotionaler gezeichneten Modelle Passat CC und besonders Scirocco sind gewollt und sollen den Charme der Marke schärfen. «Wir kennen unsere Golf-Kunden. Gerade beim Kernmodell darf man da nicht zu viel riskieren. Sonst vergrault man die treuen Käufer. Und davon gibt es eine ganze Menge», ließ ein VW-Verantwortlicher hinter vorgehaltener Hand jüngst verlauten.

Beim neuen Golf darf VW nichts anbrennen lassen. Die auslaufende Generation blieb bei den weltweiten Verkäufen trotz allen Erfolges deutlich hinter den Erwartungen zurück. Trotz unbestrittener Qualitäten wurden die Kapazitäten bereits vor Jahren zurückgefahren und mehr denn je musste sich der Golf V dem harten Preiskampf in der Kompaktklasse stellen. So kommt die Generation sechs dann auch ungewöhnlich früh auf den Markt - nur gut fünf Jahre nach der Weltpremiere des Vorgängers.

Kernelemente in neuer Form

Die erste Golf-Generation wurde ab 1974 mehr als neun Jahre produziert; die nachfolgenden Generationen mindestens sechs Jahre. Wer dem neuen Golf erstmals in die Doppelscheinwerfer schaut, wird als erstes eines sehen: einen typischen Golf - mit unspektakulären, aber gefälligen Formen. So wird sich die geneigte Kundschaft auch zukünftig kaum an den neuen, etwas düsterer dreinblickenden Frontscheinwerfern, der neu gestylten und etwas breiter wirkenden Heckpartie oder der kräftigeren Schulter reiben. Der Golf VI wirkt dabei kraftvoller als bisher ohne die allzu oft überzeichnete Sportlichkeit einiger Kompaktklassekonkurrenten zu übernehmen.

«Wir haben die Kernelemente des Golf in eine präzise, neue Form gegossen», erklärt Chefdesigner Walter de Silva, «er ist akzentuierter, dreidimensionaler als seine Vorgänger; mit exakt definierten Linien und Kanten, mit fein proportionierten Wölbungen und Hohlkehlen.» Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen, ergänzt: «Jedes Detail ist kompromisslos darauf ausgerichtet, die Wertigkeit zu verbessern.»

Konkurrenzkampf drückt Preis

Das merkt man besonders dem Innenraum an. Bis jetzt war der Golf zwischen Armaturenbrett und Heckablage Referenzklasse - das wird im gleichen Stile auch so bleiben. Auffälligste Veränderungen sind tiefe Instrumentenhöhlen und das neue Multifunktionslenkrad. Festplatten-Navigationssystem und die Klimabedienung kennt man bereits von anderen VW-Modellen.

Nicht viel ändern wird sich auch am Preis. Dazu ist der Konkurrenzkampf zu stark. Im Vergleich zum aktuellen Basismodell VW Golf 1.4 mit 80 PS (ab 16.300 Euro) beginnt der neue Golf mit modifiziertem 80-PS-Triebwerk bei 16.500 Euro. Innovative Antriebstechnologien senken die Verbrauchswerte um bis zu 28 Prozent. Alle Benziner und Diesel erfüllen die Grenzwerte der zukünftig geltenden EU-5-Norm.

Ein Hauch von Mittelklasse

Assistenzsysteme wie ein Abstandstempomat, eine adaptive Fahrwerksregelung und die automatische Einparkhilfe «Park Assist» bringen einen Hauch Mittelklasse in den Golf. Für Sicherheit sorgen unter anderem ein im Regelbereich feiner ansprechendes ESP, sieben Airbags inklusive Knieairbag und ein serienmäßiges Tagfahrlicht.

Zunächst soll der VW Golf mit Dieseltriebwerken zwischen 66 kW/90 PS und 125 kW/170 PS auf den Markt kommen. Der erwartete Volumendiesel mit 110 PS soll sich dabei mit 4,5 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern zufrieden geben. Auf Sparsamkeit setzen auch die Benziner, die - zunächst zwischen 80 und 160 PS stark - allesamt weniger als 6,5 Liter Super verbrauchen. Allrad- und Hybridversionen sowie das beliebte Sportmodell Golf GTI werden ebenso folgen wie eine allradgetriebene R-Version mit mindestens 300 PS.

Weltpremiere in Paris

Neben einem verbesserten Fahrkomfort und effiziente Triebwerke wurde besonders viel Wert auf ein geringes Geräuschniveau gelegt. Eine spezielle Dämpfungsfolie in der Frontscheibe soll die Fahrgeräusche ebenso reduzieren wie ein neues Dichtungskonzept bei Türen und Seitenscheibenführungen. Darüber hinaus wurden der Motor- und Fahrgastraum durch gezielte Maßnahmen akustisch besser voneinander isoliert.

Die europäische Markteinführung des neuen VW Golf wird nach der Weltpremiere auf dem Pariser Salon im Oktober beginnen. Danach folgen Afrika, Asien, Australien und Nordamerika. Mit der Einführung des neuen Golf VI scheint nach drei Jahrzehnten auch das Ende des ewigen Dauerläufers Golf I besiegelt. Der wird in Südafrika in nahezu unveränderter Form der späten 70er Jahre bis heute als Citi Golf produziert und verkauft.