Freitag, 5. Dezember 2008

Opel kürzt Astra Produktion um 30 Prozent

Opel plant nach Angaben des Betriebsrates neue Einschnitte. "Wir werden im nächsten Jahr in den europäischen Astra-Werken die Produktion um 20 bis 30 Prozent zurückfahren", sagte der Chef des Betriebsrates des Bochumer Opel-Werks, Rainer Einenkel der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).

In Bochum bauen 6.000 Mitarbeiter neben dem Astra auch den Zafira. Ein Opel-Sprecher in Rüsselsheim konnte die Zahlen auf dpa-Anfrage nicht bestätigen. Allerdings habe das Unternehmen bereits mitgeteilt, dass man die Produktion insgesamt um mindestens zehn Prozent kürzen werde.

Der Produktionsrückgang erzwingt laut Einenkel auch eine Anpassung der Arbeitszeiten. "Im Gespräch sind entweder der Wegfall der Nachtschicht in Bochum, 70 Tage Kurzarbeit im kommenden Jahr oder eine Reduktion der Wochenarbeitszeit von 35 auf 30 Stunden ohne Lohnausgleich", sagte er der Zeitung. Den Ausfall der Nachtschicht schloss er aber aus, weil sie zu einem Stellenabbau führen würde. Die anderen beiden Varianten würden eine durchschnittliche Gehaltseinbuße von 15 Prozent zur Folge haben, so Einenkel, der diesen noch auf dem Verhandlungsweg drücken will.

"Ich glaube nicht, dass wir schon wieder in der Aufstiegsphase sind"

Indes glaubt der Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz nicht an ein schnelles Ende der Krise, warnt aber vor Schwarzmalerei. Seriös lasse sich derzeit nur die Auftragslage im Januar voraussagen, sagte Franz am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa, ohne Zahlen für die Tochter des angeschlagenen US-Autokonzerns General Motors (GM) nennen zu wollen. "Ich glaube nicht, dass wir schon wieder in der Aufstiegsphase sind." Franz warnte jedoch davor, Ängste zu schüren: "Ich halte es für absolut falsch, wenn in der jetzigen Situation von Management oder Arbeitnehmerseite spekuliert wird - das schürt die Verunsicherung noch." Er betonte: "Wir haben eine klare Zusage: Keine Entlassungen, keine Werksschließungen bis zum 31. Dezember 2010." (dpa)

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Automarkt rutscht 2009 unter Drei-Millionen-Grenze

Die deutsche Autoindustrie steckt wegen des massiven Absatzeinbruchs in der schwersten Krise seit Anfang der 90er Jahre und muss tausende Stellen streichen. Nach zwei mageren Jahren rechnet der Verband der Automobilindustrie (VDA) 2009 mit einer Verschärfung der Krise und dem geringsten Autoabsatz in Deutschland seit der Wiedervereinigung. "Die Automobilmärkte haben eine Talfahrt genommen, die in dieser Geschwindigkeit und Ausprägung noch nie vorher stattgefunden hat", sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann am Mittwoch in Frankfurt. Sowohl im Inland wie im Ausland brechen wegen der weltweiten Wirtschaftskrise die Märkte weg.

Seit September kappten die Hersteller bereits 1.850 Arbeitsplätze und schickten knapp 10.000 Zeitarbeiter nach Hause. "Die Krise wird weitere Auswirkungen auf die Beschäftigung haben", warnte Wissmann, ohne Zahlen zu nennen. Jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland hängt von der Autoindustrie mit 761.600 Mitarbeitern ab. Verlängerte Weihnachtsferien, Produktionspausen und der Abbau von Arbeitszeitkonten seien nur ein erster Schritt. Die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe mache Herstellern und Zulieferern zu schaffen. Auch das Geschäft mit Lastwagen und Transportern sei auf Talfahrt.

Im nächsten Jahr rechnet der Verband für Deutschland nur noch mit bestenfalls 2,9 Millionen Neuzulassungen - das wären so wenige wie noch nie seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1990. Experten sind noch pessimistischer: Das Forschungsinstitut "CAR" erwartet statt eines Minus von sieben Prozent einen Rückgang von 8,1 Prozent auf nur noch 2,85 Millionen verkaufte Autos in Deutschland. 2008 sollen etwa 3,1 Millionen Autos neu zugelassen werden.

Export schrumpft zweistellig

Wegen der nachlassenden Nachfrage wird laut VDA der Export - das bisherige Zugpferd der Industrie - erstmals seit fünf Jahren 2008 zweistellig schrumpfen. "Die Konjunktur kippte in den letzten Monaten regelrecht ab", sagte Wissmann. Für das Gesamtjahr erwartet der Verband noch Ausfuhren von maximal 4,2 Millionen Wagen nach 4,3 Millionen im Vorjahr. In einstige Wachstumsmärkte wie China und Russland hätten die deutschen Hersteller im Oktober zehn beziehungsweise 20 Prozent weniger Autos verkauft.

Verhalten der Banken verschärft laut Wissmann die Lage

Wissmann klagte über die Banken, die wegen der Finanzmarktkrise nur noch äußerst restriktiv Kredite an Autofirmen vergeben. "Kredite werden zum Teil serienweise gekündigt, wer liefert, muss Vorkasse verlangen", sagte der Präsident. Dies verschärfe die Lage und werde Jobs kosten. Dabei seien die Firmen dringend auf Darlehen angewiesen, um schadstoffarme Antriebe zu entwickeln. "Gerade in Zeiten der Krise darf eines nicht gekürzt werden: Die Blutzufuhr im Kopf", verlangte Wissmann mit Verweis auf die Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

Von der Politik forderte der Verband eine rasche Entscheidung über die Neuregelung der Kfz-Steuer, die nach Schadstoffausstoß und nicht mehr Hubraum gestaffelt werden soll, sowie eine "Abwrackprämie" für Altautos. Die Bundesregierung will zur Ankurbelung des Absatzes umweltfreundliche Neuwagen für bis zu zwei Jahren von der Kfz-Steuer befreien.

Das Nutzfahrzeuggeschäft ist ebenfalls auf Talfahrt: Im November brachen die Neuzulassungen von Lastwagen und Transportern um 23 Prozent ein. Im nächsten Jahr müssen die Kapazitäten laut Verband "kräftig" angepasst werden. Der Umsatz werde 2008 wie im Vorjahr bei rund 290 Milliarden Euro liegen. Die Produktion werde von 5,7 auf 5,5 Millionen Fahrzeuge sinken. (dpa)

Dienstag, 2. Dezember 2008

Mini Cabrio kommt im März 2009

Ab dem 28. März 2009 wird das neue Mini Cabrio in den Showrooms der Händler stehen. Preislich startet das kleine Cabrio bei 22.500 Euro, und kann ab sofort bestellt werden. Für die Cooper S –Variante werden 4.000 Euro Aufpreis fällig. Seine Premiere feiert das neue Mini Cabrio im Januar auf der North American International Auto Show 2009 in Detroit.

Das Softtop mit integrierter Schiebedachfunktion lässt sich laut Hersteller vollautomatisch innerhalb von 15 Sekunden zurückklappen. Auf Wunsch liefert Mini den "Always-Open-Timer" neben dem Drehzahlmesser. Das Zusatzinstrument zeigt die gesamte verdeckfreie Fahrzeit an und soll den Fahrer dazu animieren, möglichst oft offen zu fahren. Zudem soll der neu konzipierte Überrollschutz dem Cabrio eine hohe Variabilität verleihen. Die Easy-Load-Funktion, die geteilt umklappbare Rückbanklehne und die große Durchladeöffnung zwischen Gepäck- und Fahrgastraum sorgen Mini zufolge zusätzlich für Stauraum.

Äußerlich verpassten die Designer dem Kleinen neue Heckscheinwerfer und eine veränderte Stoßstange. Auch der Front- und Heckbereich wurde leicht modifiziert, die Seitenansicht wirkt etwas gestreckter und die Scharniere der Heckklappe liegen jetzt innen.

Zur Markteinführung liefert Mini das Cabrio in zwei Motorvarianten: Der 1,6-Liter-Benziner mit vollvariabler Ventilsteuerung im Mini Cooper Cabrio leistet 120 PS oder als Turbo im Cooper S Cabrio 175 PS. Auf Wunsch steht neben dem Sechsgang-Getriebe eine Sechsgang-Automatik zur Verfügung. Zur Verbrauchssenkung sollen laut Hersteller die Bremsenergie-Rückgewinnung sowie bei Fahrzeugen mit Handschaltung die automatische Start-Stopp-Funktion und eine Schaltpunktanzeige beitragen. Mit einem Verbrauch von 5,7 Litern auf 100 Kilometer für den Cooper und 6,4 Litern für den Cooper S konnte Mini den Verbrauch der Cabrios noch einmal um 23 Prozent im Vergleich zum Vorgänger reduzieren.

Fromme attackiert Autoexperten

ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme hat die Äußerungen des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer zu den in der Kfz-Branche möglichen Rabatten als "Unverschämtheit" bezeichnet. Die genannten Prozentzahlen seien zu hoch und somit falsch. "Dudenhöffer gefährdet mit dieser Darstellung Arbeitsplätze in unseren Betrieben", sagte der Vorsitzende der Fachgruppe Fabrikatsvereinigung am Freitag in Essen.

Bei Daimler droht 2009 Kurzarbeit

Bei Daimler droht im nächsten Jahr wegen der schweren Absatzkrise auf den Automärkten tausenden Mitarbeitern Kurzarbeit. Von Januar bis April 2009 könnten davon Teile der Werke in Sindelfingen, Berlin, Bremen und Düsseldorf betroffen sein, sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag in Stuttgart. Auch in anderen Werken des Konzerns soll über eine mögliche Verkürzung der Arbeitszeit gesprochen werden. Für die Mercedes-Werke seien Blockpausen geplant, zum Beispiel dreiwöchige Betriebsferien im Sommer, schreibt Betriebsrats-Chef Erich Klemm in einem Brief an die Beschäftigten in Sindelfingen.

Wie die Regelungen für die einzelnen Werke genau aussehen, soll an den jeweiligen Standorten mit dem Betriebsrat noch im Dezember geklärt werden. "Hier geht es insbesondere darum, die Zeitkonten weiter zu nutzen, dafür bestehende Ausgleichszeiträume sowie Zeitkontengrenzen weiter zu flexibilisieren", sagte die Daimler-Sprecherin. Die Untergrenze der Arbeitszeitkonten lag im Autobereich bisher bei einem Minus zwischen 150 und 200 Stunden.

Als weitere Möglichkeit hätten Konzernleitung und Gesamtbetriebsrat je nach Situation in den einzelnen Werken die Verkürzung der Arbeitszeit von 35 auf 30 Stunden vereinbart. Außerdem hätten die Arbeitnehmervertreter zugesagt, dass es einfacher möglich sein soll, Mitarbeiter innerhalb eines Werkes zu versetzen. Insgesamt arbeiten bei Mercedes-Benz in Deutschland rund 85.000 Menschen.

Betriebsrat in Sorge – Kurzarbeit als teurere Lösung

"Der Betriebsrat ist besorgt über die Entwicklung auf den Absatzmärkten und hofft auf eine baldige Verbesserung der Situation", schreibt Klemm in seinem Brief. Daimler hatten wie auch andere Autobauer bereits eine Zwangspause über den Jahreswechsel angekündigt. An allen 14 deutschen Standorten des Konzerns sollen rund 150.000 Beschäftigte in verlängerte Weihnachtsferien von bis zu vier Wochen geschickt werden.

Über die Arbeitszeit-Reduzierung hatte es zuvor Streit zwischen Unternehmensleitung und Betriebsrat gegeben. Während der Vorstand Informationen aus Unternehmenskreisen zufolge eine Arbeitszeitverkürzung favorisierte, setzte sich der Betriebsrat für die Anmeldung von Kurzarbeit ein.

Kurzarbeit ist bei den Beschäftigten mit deutlich weniger Einbußen verbunden, für das Unternehmen ist es allerdings die teurere Lösung. Kurzarbeit bietet Angaben des Betriebsrates zufolge eine Absicherung der Netto-Entgelte von bis zu 97 Prozent. Eine Absenkung der Arbeitszeit von 35 auf 30 Stunden sichere lediglich bis zu 89 Prozent der Netto-Entgelte. Das Unternehmen zahlt Angaben des Betriebsrates zufolge bei Kurzarbeit den Lohn für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit, außerdem gibt es von der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeitergeld. Allerdings müsste das Unternehmen weiter auf 80 Prozent des wegfallenden Arbeitsumfangs Sozialbeiträge abführen. Dies würde bei einer Arbeitszeitverkürzung wegfallen.

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Akzeptanz für Hybridfahrzeuge steigt

Deutsche Fahrer von Premiumfahrzeugen sind bezüglich Hybridantrieben deutlich aufgeschlossener als noch in den Vorjahren. Dies ergab eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Tema-Q unter Fahrzeughaltern der Marken Audi, BMW und Mercedes-Benz. Demnach stieg der Anteil derer, die Hybridantriebe kennen, von einem Drittel im Jahr 2005 auf 93 Prozent an.

Auf die Frage, ob sie beim nächsten Autokauf ein Hybrid-Fahrzeug in Erwägung ziehen, antworteten 40 Prozent der Befragten mit "Ja", was eine Steigerung um das 2,5-fache gegenüber 2005 bedeute, heißt es in einer Mitteilung. Nur noch ein Viertel der Befragten schließe ein Fahrzeug mit Hybrid-Antrieb kategorisch aus, vor drei Jahren waren es noch mehr als doppelt soviele.

Laut der Erhebung sind Hybrid-Fahrzeuge in den Augen der Befragten umweltfreundlich, spritsparend und für den Stadtverkehr geeignet. Allerdings seien die Befragten bezüglich Umweltfreundlichkeit und Verbrauch deutlich kritischer geworden. Der Anteil derer, die meinen, dass in fünf Jahren Hybrid-Technik von allen Herstellern angeboten werden, nahm binnen der vergangenen drei Jahre um knapp 30 Prozent zu. Mangelnder Fahrspaß und die hohen Kosten dämpfen die Begeisterung der Befragten bezüglich Hybrid-Fahrzeugen.

Alternativen kaum verbreitet

Alternative Kraftstoffe sind bei Neuwagenkäufern der genannten Hersteller nach wie vor wenig verbreitet: Über 98 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen derzeit keine alternativen Kraftstoffe und 94 Prozent von ihnen zieht die Nutzung auch noch nicht in Erwägung. Die Kraftstoffe Biodiesel und Erdgas sind den Befragten größtenteils bekannt. LGP hingegen kennen zwei Drittel der Befragten nicht, Äthanol ist 15 Prozent der Befragten unbekannt.

Für die Erhebung wurden 664 Fahrzeughalter telefonisch befragt. Die Teilnehmer waren zwischen 24 und 86 Jahre (Durchschnitt: 54 Jahre) alt und zu 89 Prozent Neuwagenhalter.

Donnerstag, 13. November 2008

NW-Steuerbonus nur befristet

Autokäufer haben nur bis zum nächsten Sommer Zeit, um den Steuerbonus für Neuwagen zu bekommen. Die Bundesregierung beschloss am Mittwoch in Berlin, die Befreiung von der Kfz-Steuer beim Kauf neuer Autos vorerst nur bis Ende Juni 2009 anzubieten. Ursprünglich wollte die Regierung die Kfz-Steuer für Neuzulassungen bis 2010 erlassen, um den Autokauf anzukurbeln. Nach Forderungen vor allem in der SPD für mehr Umweltschutz hatten die Fraktionsspitzen eine Korrektur vereinbart. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierte den politischen Widerstand gegen die befristete Befreiung. Die Regierung will bis Mitte 2009 eine umweltfreundlichere Lösung prüfen.

Alle Käufer eines neuen Autos sollen von der Steuerbefreiung profitieren, wenn ihr Fahrzeug zwischen dem 5. November 2008 und Ende Juni 2009 erstmals zugelassen wird. Die Kfz-Steuer entfällt – wie bisher geplant – ein Jahr lang für alle Neuwagen. Für besonders schadstoffarme Autos soll die Befreiung insgesamt maximal zwei Jahre lang gelten. Nach Angaben des ADAC gibt es derzeit 180 solcher Modelle (wir berichteten). Eine Sonderregelung zur Befreiung gibt es für umweltfreundliche Autos der Euro-5-Norm, die vor dem 5. November 2008 erworben wurden. Der Bonus läuft in jedem Fall Ende 2010 aus.

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Mittwoch, 12. November 2008

NEUE KIA TOPANGEBOTE

Auf unserer Website finden Sie die neue Kia Topangebotsliste. KNALLHART KALKULIERT!!
Zur Liste geht`s hier.