Freitag, 28. August 2009

Insolvenz: Budget stellt Betrieb ein

Deutschlands fünftgrößter Autovermieter Budget stellt zum 1. September seinen Betrieb ein. Trotz umfangreicher Verhandlungen mit fast 60 potenziellen Übernahmekandidaten, sei kein Investor für den insolventen Autovermieter mit Sitz in Biberach gefunden worden, teilte der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz in Neu-Ulm (Bayern) mit. Derzeit würden allerdings noch weitere Gespräche mit Interessenten geführt. Trotzdem würden vom 1. September an keine Autos mehr vermietet. Bereits gemietete Autos könnten aber noch an den Stationen abgegeben werden.

Budget hatte Anfang Mai wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet (wir berichteten). Unrentable Stationen wurden geschlossen. Firmeninhaber Robert Straub sagte damals, der Autovermieter leide darunter, dass die Menschen, vor allem Geschäftsleute, weniger reisen. Zudem sei es schwieriger geworden, Kredite zur Finanzierung von neuen Fahrzeugen zu bekommen.

Budget Deutschland beschäftigt bundesweit rund 650 Mitarbeiter an etwa 150 Standorten. Im vergangenen Jahr erzielte die Autovermietung Erlöse in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Die Flotte umfasste zu Jahresbeginn 5.600 Autos und 900 Lastwagen. Weltweit läuft unter der Marke Budget, die aus den USA stammt, die drittgrößte Autovermietung. (dpa)

Dienstag, 18. August 2009

Preiserhöhung bei Audi

Sehr geehrte Kunden,

mit Wirkung zum 31.08.2009 werden die Modellpreise für Audi Modelle um durchschnittlich 0,9%.
Ausgenommen sind die Modelle Audi TT, Roadster, A5 Sportback, Q7 und R8.
Die Preise für Sonderausstattung bleiben unverändert.

Ihre KFZVERMITTLUNG24

Freitag, 14. August 2009

Neue Geschäftsadresse!

Sehr geehrte Kunden,
ab Mittwoch, dem 03.09.2009 finden Sie uns in unserem neuen Geschäftsräumen auf der
Aachener Str. 155 in 52499 Baesweiler.

Aufgrund von umzugsbedingten Arbeiten bleibt unser Betrieb am 31.08.09 und 01.09.09 geschlossen.

Ihre KFZVERMITTLUNG24

Dienstag, 11. August 2009

Ab dem 01.09.2009 fördert das BAFA die Nachrüstung von Diesel-PKW mit Partikelminderungssystemen

330 Euro für den nachträglichen Einbau von Partikelfiltern

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bearbeitet ab dem 1. September 2009 Anträge zur Förderung des nachträglichen Einbaus von Partikelminderungssystemen bei Diesel-Kfz.

Die Vorbereitungen dazu konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Dr. Arnold Wallraff, Präsident des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle:

„Nach 6 Monaten Umweltprämie können wir uns nun besser in die Sichtweise der Antragstellerinnen und Antragsteller hineinversetzen. Unser Handeln und unsere Verfahren haben wir noch stärker an ihren Bedürfnissen und Erwartungen ausgerichtet. Diese Erfahrungen waren uns bei der Konzeption der Dieselpartikelfilter-Förderung von großem Nutzen.“

Infolge des hohen Zuspruchs bei der Umweltprämie hat das BAFA in sehr kurzer Zeit ganz generell seine internen Abläufe optimiert und beschleunigt; die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern wurde ausgebaut. In großem Umfang hat das BAFA neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, die in erfahrenen Teams geschult wurden und so sehr schnell einsatzbereit waren. Bei der Partikelfilter-Förderung kann das BAFA insofern nicht nur auf eine erprobte technische Infrastruktur und hochleistungsstarke Server zurückgreifen, sondern auch auf bewährte externe Partner und erfahrenes und motiviertes Personal.

Das mit Beschluss des Deutschen Bundestages zum Zweiten Nachtragshaushaltsgesetz 2009 initiierte Förderprogramm sieht einen Zuschuss von 330 Euro für den nachträglichen Einbau von Partikelminderungssystemen vor. Um die Förderung zu erhalten, müssen die Halter von Diesel-Pkw ihr Fahrzeug im Zeitraum vom 1. August 2009 bis einschließlich 31. Dezember 2009 nachrüsten und bis zum 15. Februar 2010 den Einbau nachweisen. Das Fahrzeug muss bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen worden sein.

Informationen zum Verfahren

Der nachträgliche Einbau eines Partikelminderungssystems kann ab dem 1. August 2009 im Rahmen des geänderten Förderverfahrens als Zuschuss gefördert werden.

Anträge können beim BAFA ab dem 1. September 2009 bis einschließlich 15. Februar 2010 gestellt werden. Auf der Internetseite des BAFA steht ab diesem Zeitpunkt unter www.pmsf.bafa.de ein Antragsformular zur Verfügung, mit dem die erforderlichen Daten direkt an das BAFA übermittelt werden. Anschließend muss das Antragsformular ausgedruckt, unterschrieben und zusammen mit einer Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I (Kraftfahrzeugschein) an das BAFA gesandt werden. Nach Prüfung der Unterlagen zahlt das BAFA den Förderbetrag aus, wenn die Voraussetzungen vorliegen.

Ab dem Einbau des Partikelminderungssystems erfolgt in der Regel eine günstigere Steuerfestsetzung (Wegfall des Zuschlags von 1,20 Euro / 100 ccm Hubraum nach § 9a des Kraftfahrzeugsteuergesetzes). Eine befristete Steuerbefreiung nach § 3c des Kraftfahrzeugsteuergesetzes kann jedoch nicht zusätzlich sondern nur alternativ zu einem Zuschuss gewährt werden.

Für Fragen und Auskünfte steht ab dem 3. August eine Hotline (+49 30-346 465 480) zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Förderung des nachträglichen Einbaus von Partikelminderungssystemen finden Sie auf der Internetseite des BAFA.

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 433
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: +49 30 346 465 480

Förderrichtlinie

Freitag, 24. Juli 2009

Betriebsurlaub

Sehr geehrte Kunden,

in der Zeit vom 25.07.09 - einschl. 03.08.09 bleibt unser Betrieb geschlossen.
Ab Dienstag den 04.08.09 sind wir wieder für Sie da!

Ihre KFZVERMITTLUNG24

Samstag, 18. Juli 2009

Aus für China-Importeur

China Automobile Deutschland (CAD) ist Geschichte. Das Amtsgericht München habe mittlerweile den Eingang des Insolvenzantrags bestätigt, berichtete jetzt der Branchendienst "Autoreporter". Unter der Telefonnummer oder über die Website sei der Autoimporteur nicht mehr erreichbar. Am Ende hatte das Unternehmen rund 30 Vertriebspartner in Deutschland unter Vertrag. Diesen würde CAD noch Geld schulden, hieß es. Eine Rückzahlung gilt aber als äußerst unwahrscheinlich.

Der Importeur vermarktete in Deutschland zuletzt einen Kleinwagen, mehrere SUV, einen Van sowie zwei All Terrain Vehicles aus chinesischer Produktion. Bundesweit geriet CAD wegen Plagiatsvorwürfen in die Schlagzeilen. Im Rechtsstreit um angebliche chinesische Fahrzeugkopien ging BMW im Juni 2008 und im Mai 2009 jeweils als Sieger hervor (wir berichteten). Der Importeur wurde dazu verurteilt, den Geländewagen "Shuanghuan CEO", der in den Augen des weiß-blauen Autobauers eine Kopie des X5 darstellte, vom Markt zu nehmen und Schadenersatz zu zahlen.

Mitte Mai gab sich CAD-Geschäftsführer Karl Schlössl im Gespräch mit AUTOHAUS Online noch kämpferisch und sprach von einem "Streit um die goldene Ananas", da der Shuanghuan CEO mittlerweile nicht mehr verkauft werde. Mit dem Insolvenzantrag ist auch der vor zwei Monaten vollmundig angekündigte IAA-Auftritt in diesem Jahr hinfällig geworden. (se/rp)

BMW plant Sonderschichten

BMW plant in seinen Werken München und Leipzig ab Herbst wieder Sonderschichten. An beiden Standorten würden im September zusätzliche Samstagsschichten eingelegt, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Freitag in München. BMW will damit vor allem den Ausstoß der kleineren Baureihen wie dem 1er und dem 3er hochfahren. Hinzu kommt der Start des kleinen Geländewagens X1, der ab 24. Oktober bei den Händlern stehen soll.

BMW begründete den Zuwachs mit ersten Anzeichen für eine Erholung am Markt. "Wir haben einige Schwalben gesehen, wissen aber noch nicht, ob der Sommer kommt." Zumindest auf wichtigen Märkten wie China oder Deutschland sei es zuletzt aber ordentlich gelaufen. "Wir haben für das zweite Halbjahr anspruchsvolle Ziele."

In München will BMW die Produktion von 800 Fahrzeugen im Mai bis Herbst auf etwa 1000 Fahrzeuge am Tag steigern. In Leipzig soll der Ausstoß von 400 auf dann 730 klettern. Dieser Prozess laufe bereits, sagte der Sprecher. Zuletzt seien in München etwa 900 Fahrzeuge am Tag vom Band gelaufen und in Leipzig etwa 600. In Leipzig sorgt vor allem der X1 für Zuwächse, von dem ab September etwa 350 am Tag gebaut werden sollen. Außerdem wird ein Teil der 3er-Produktion nach München verlagert, um mehr Platz für den 1er zu schaffen. Vom 3er waren in Leipzig zuletzt bis zu 150 Fahrzeuge am Tag gebaut worden.

Auch zum Mittel der Kurzarbeit muss BMW immer weniger greifen. Im Juni waren bei BMW noch etwa 12.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit, davon rund 10.500 am größten Standort in Dingolfing. Dort werden der 5er und 6er gebaut, bei denen die Nachfrage im Zuge der Krise besonders drastisch eingebrochen war. Hinzu kommt, das beide Modelle schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Darüber hinaus wird noch im Komponentenwerk in Landshut und im Motorradwerk in Berlin kurz gearbeitet. Im Februar waren in den deutschen BMW-Werken wegen des Absatzrückgangs noch rund 25.000 Menschen in Kurzarbeit.

Kurzarbeit wird ausgesetzt

In Dingolfing in Niederbayern mit rund 19.000 Beschäftigten wird die Kurzarbeit früheren Angaben zufolge im September und Oktober aber zumindest ausgesetzt, weil dann auch die Produktion des neuen 5er Gran Turismo startet. Ab November könnten die Mitarbeiter dort aber bereits wieder weniger arbeiten. BMW versucht deshalb momentan, Mitarbeiter an anderen Standorten einzusetzen. So werden beispielsweise 300 Mitarbeiter in Dingolfing abgezogen und in München eingesetzt. Aus Regensburg gehen 200 Mitarbeiter nach Leipzig. (dpa)

Neue Gerüchte um Wiedeking-Demission

Porsche-Chef Wendelin Wiedeking steht im Machtkampf mit VW-Patriarch Ferdinand Piëch vor dem Aus. Nach einem Beschluss der Eigentümerfamilien müsse der Manager seinen Posten bei dem Sportwagenbauer räumen, berichteten das Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" und die "Wirtschaftswoche" übereinstimmend am Freitag. Die Familien Porsche und Piëch haben sich danach auf den bisherigen Produktionsvorstand Michael Macht als Nachfolger geeinigt. Über die Modalitäten des Ausscheidens von Wiedeking werde bereits verhandelt.

Der Sportwagenbauer widersprach den Meldungen umgehend. "Davon ist uns nichts bekannt", sagte ein Porsche-Sprecher in Stuttgart. "Dazu wäre ein Präsidialbeschluss des Porsche-Aufsichtsrates notwendig. Den gibt es nicht." Wiedeking sei damit weiter im Amt. Am nächsten Donnerstag kommen VW und Porsche zu getrennten Aufsichtsratssitzungen in Stuttgart und Weissach bei Stuttgart zusammen. Ursprünglich sollte erst bei den Treffen die abschließende Entscheidung über die Zukunft des mit zehn Milliarden Euro verschuldeten Sportwagenbauers sowie die Zusammenarbeit mit VW fallen.

Auch Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück, der auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist, wies Berichte über eine Ablösung von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking zurück. "Dr. Wiedeking ist Vorstandsvorsitzender und er wird es auch bleiben", sagte Hück laut einer Unternehmensmitteilung vom Freitag. Hück äußerte zudem seinen Unmut, dass seit Wochen versucht werde, "einen Menschen zu zerstören". Einen neuen Vorstandsvorsitzenden werde es gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat nicht geben.

Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa aber grundsätzlich bereits geeinigt. Demnach stimmten sie dem VW-Plan zu, dass Volkswagen knapp die Hälfte an der Porsche AG übernimmt und der Sportwagenbauer als zehnte Marke in den Konzern integriert wird. Einigkeit soll auch darüber bestehen, dass das Emirat Katar die VW-Optionen von Porsche übernehmen und dritter Großaktionär bei VW werden soll.

Macht soll den Angaben zufolge Chef der Porsche AG werden, in der das Autogeschäft des Sportwagenbaues gebündelt ist. Ob Wiedeking damit Vorsitzender der Porsche Holding bleibt, ist fraglich. In der Porsche Holding haben die Stuttgarter neben ihrem Autogeschäft auch ihre VW-Anteile gebündelt. Bislang hat Wiedeking (56) beide Vorstandsposten inne. Seine Amtszeit geht bis 2012. Der 48 Jahre alte Macht gilt laut "Spiegel" in der Branche als hochqualifizierter Fertigungsexperte, der in der Porsche-Produktion jährlich große Effizienzsteigerungen erreichte. Außer ihm sei im Porsche-Vorstand niemand für die Wiedeking-Nachfolge in Betracht gekommen. Der Manager gehört seit 1998 dem Vorstand der Porsche AG an.

Wiedeking soll bereits einen renommierten Stuttgarter Arbeitsrechtler für seine Abfindungsverhandlungen bei den Sportwagenbauer engagiert haben. Wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Freitag erfuhr, soll es sich bei dem Experten um Jobst-Hubertus Bauer handeln. Wiedeking soll bereits seit längerer Zeit sein Klient sein. Der Arbeitsrechtler hatte bereits für mehrere Spitzenmanager millionenschwere Abfindungen herausgeholt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag berichtete, könnte Wiedeking eine Abfindung von mehr als 100 Millionen Euro erhalten, falls er das Unternehmen verlässt. Dies wäre die höchste Abschiedszahlung, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Der 56-Jährige selbst hatte am Donnerstagabend gesagt, er wolle im Amt bleiben und seinen Vertrag erfüllen, der bis 2012 läuft. (dpa)